HESAdventskalender – 24.12.2019

Weihachten einmal anders – eine Rettungsaktion zur Nachkriegszeit

Gegen Ende des zweiten Weltkrieges lag am Kleinzschachwitzer Ufer, unterhalb der Pillnitzer Elbinsel, der Dampfer „LEIPZIG“ der heutigen Sächsischen Dampfschiffahrts Gesellschaft auf Elbegrund. Er diente während Kriegszeit als Lazarettschiff. Infolge eines Fliegerangriffes am 2. März 1945 erlitt das Dampfschiff Beschädigungen am Heck. Dadurch drang Wasser in das Schiff ein. Die Besatzung baute einen provisorischen Schott. Am 15. März 1945 brach bei einem ersten Bergungsversuch in Richtung Werft Laubegast nach 150 m das Heck ab. Das Leck war ca.1 m² groß; der Dampfer manövrierunfähig.
1945_04 PD LEIPZIG gesunken am Kleinzschachwitzer UferSo lag er, den ganzen Sommer über, gegenüber der Hosterwitzer Schifferkirche der Witterung ausgesetzt und dem Verfall preisgegeben. Doch so sollte er nicht zu Grunde gehen! Da der Pegelstand der Elbe ständig von Niedrigwasser gekennzeichnet war, scheiterten sämtliche Abschleppversuche. Das große Leck hatten Arbeiter der Laubegaster Schiffswerft schon notdürftig abgedichtet. Sie warteten nun sehnsüchtig auf einen höheren Wasserstand. Gleichzeitig bangten sie um den Dampfer „LEIPZIG“, es war schon Dezember; wie leicht konnte ein schnelles Hochwasser, vielleicht gar mit Eisgang, das steuerlose Schiff abtreiben und an den Elbbrücken zerschellen lassen!

1945-12-24 LEIPZIG Rettungsaktion Fähre Johanna schleppt Werkzeugkahn, Foto E. HellerDie Elbe erreichte endlich am 24. Dezember 1945 den langersehnten hohen Wasserstand, der zum Bergen des Schiffes benötigt wurde. Plünderer waren bereits am Werk; Zeltplanen, Bänke, Stühle, Bretter und Armaturen verschwanden über Nacht. Die Werftarbeiter organisierten einen freiwilligen Einsatz für den 24. Dezember und den 1. Feiertag. Es beteiligten sich alle Kollegen, ca. 20 Mann. In einem Kohlenkahn von Herrn Hanke hatten sie 2 Erdwinden und die nötigen Drahtseile, Hanfseile, 10 Schuhdoppelwinden, Bauhölzer und Werkzeuge verladen. Der Fährdampfer „JOHANNA“ von Herrn Hesse sollte den Kohlenkahn hoch schleppen, doch seine Maschinenleistung reichte nicht aus. So mussten die Arbeiter den Kohlenkahn mittels eines 50 m langen Hanfseiles hochziehen. Das Seil über der Schulter, wie einstmals die Treidler, bewegten sie den Kahn stromauf.

Die 2 Erdwinden wurden auf den Hosterwitzer Elbwiesen, gleich unterhalb der Kirche, fest verankert. Am Schiff setzten sie 10 Doppelwinden (je 10 Tonnen) sachgemäß zum Schieben an. Am Vorderschiff und am Heck befestigten sie je ein Drahtseil. Zwei Drahtseile, jedes ca. 200 m lang, legten sie über die Elbe und auf die Erdwindentrommel.

Am 1. Feiertag, in aller Frühe, kamen noch einmal alle Kollegen zusammen und kontrollier-ten die Arbeiten vom Vortag. Auf das Kommando „Achtung, fertig, los“ drehten sich die Erdwinden. Es spannten sich die über der Elbe liegenden Seile. Die 10 Schuhwinden drückten am Schiffskörper, bis er zitterte, es gab plötzlich einen Ruck und das Schiff bewegte sich dem Wasser zu. Mehrmals mussten sie die Schuhwinden neu ansetzen, denn ca. 7 m waren zu bewältigen, bis das Schiff schwamm. Nach schwerster Arbeit in Wasser und Schlamm hatten sie es geschafft. Über das gelungene Werk war die Freude groß.
1945-12-25 LEIPZIG verholen mit Schleppdampfer an Werft, Foto E. Heller (1)
Ein Dampfschiff bugsierte das steuerlose Schiff zur Werft, in der es sofort auf die Slipwagen abgesetzt und auf Land gezogen wurde. Es wurden noch alle Aufräumungsarbeiten durchgeführt, die Werkzeuge gesichert.

Im Jahr 2009 beging der 70 m lange Dampfer „LEIPZIG“ sein 80jähriges Dienstjubiläum. Er ist der jüngste Dampfer der Gesellschaft und letzte Dampferneubau der Laubegaster Werft.
Von allen Dampfern in Dresden besitzt er die größte Dampfmaschine mit 350 PS.
Dieser bisher größte Dampfer hätte mit Sicherheit nach Kriegsende an die damalige UdSSR als Reparationsleistung mit weiteren Dampfern (insgesamt 6 große Einheiten) abgegeben werden müssen. Auf Grund seiner Beschädigung konnte er in Dresden bleiben und dieser Rettungsaktion gebührt heute noch Anerkennung. Bereits zu Pfingsten 1947 wurde er nach seinem Wiederaufbau wieder in Dienst gestellt.
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HESAdventskalender – Rätsel Nr. 4

Und damit sind wir auch bereits beim Adventsrätsel Nummer 4 angekommen…
$(KGrHqJ,!qIFHG)Q+IDPBR)zbLnGkg~~60_58Nachdem wir bereits an die Seitenrad-Motorschiffe der Weißen Flotte erinnert haben stellt sich heute nun die Frage:
In welchem Jahr wurde überhaupt das erste Motorschiff in der Flottengeschichte der Sächsischen Dampfschiffahrt in Dienst gestellt und
welchen Namen bekam es?

MS von Hindenburg bei HosterwitzIhre bestimmt richtigen Antworten senden Sie bitte bis Freitag,
den 28.12.2019-23:59 Uhr,
an
advent@historikerkreis-elbeschiffahrt.de

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Teilnehmen darf jeder und es entscheidet das Los!

Und bereits am 29. Dezember finden Sie hier die Auflösung
und den oder die glückliche(n) GewinnerIn.

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HESAdventskalender – 21.12.2019

Wussten Sie’s schon…

und auch beim Rätsel Nummer drei waren alle Antworten richtig – beim gesuchten Dampfer handelt es sich natürlich um den PD RIESA!

Gewonnen hat diesmal
Herr Karsten Rinkleib aus Bornstedt

Unseren herzlichsten Glückwunsch!

Doch wie nun kam der Dresdner Dampfer fernab der Heimat zu seiner neuen Nutzung?

Im Jahr 1977 übernahm der ehemalige Lehrer Günter Hoffmann die Leitung des  Binnenschifffahrts-museum in Oderberg. Er wollte die Geschichte der Binnenschifffahrt im Museum schwerpunktmäßig verankern. Dazu suchte er auch Exponate für eine Freilichtausstellung. Durch Zufall erfuhr er von der anstehenden Verschrottung des Dampfers „RIESA“. Das Binnenschifffahrts- und Heimatmuseum Oderberg bekundete 1978 sein Interesse an diesem in Dresden liegenden Zeitzeugen der Technikgeschichte.
1978-03 RIESA und BAD SCHANDAU abgestellt - SMK HeidenauDer damalige Rat der Stadt Oderberg erwarb mit Unterstützung des Rates des Kreises Eberswalde, Abt. Kultur, den Dampfer als „Flaggschiff“ für die Freifläche am Wasser, vor dem Museum. Man kaufte ihn laut Kaufvertrag vom 25. Mai 1978 für 20000 Mark. Im Sommer schleppte das Stromschubboot „SCH 26102“ den PD „RIESA“ in einer abenteuerlichen Fahrt nach Hohensaaten, am km 490. Dazu mussten in Dresden die Oberdeckaufbauten und der Schornstein demontiert werden, damit er durch alle Brücken passt. Am Bollwerk des alten Hafens erhielt der Dampfer „RIESA“ sein altes Aussehen.
PD RIESA in Oderberg - Fotohandabzug PGH Wriezen _ 04

Seit Juni 1979 liegt der RIESA in Oderberg an Land und man baute den Dampfer zum Museumsschiff aus. Am 7. Oktober 1979 erfolgte die Eröffnung dieses Museumsschiffes. Seit 1980 steht er unter Denkmalschutz. Aus Anlass des 120. Schiffsgeburtstages wurde 2017 im ehemaligen Salon hinten eine überarbeitete Exposition eröffnet. Der vordere Salon hingegen steht für Trauungen und Konzerte zur Verfügung.
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HESAdventskalender – 17.12.2019

Wussten Sie schon…

und da wir gestern das Thema „Gastronomie“ hatten gleich nochmals ein kleiner „Nachschlag“…

Bereits seit 1841 ist die gastronomische Versorgung an Bord der Schiffe der Sächsisch-Böhmischen Dampfschiffahrt gesichert. Ein Blick in die Abschrift der historischen Speisekarte des PD KÖNIGIN MARIA zeigt eine doch erstaunliche Auswahl!
1841-um KÖNIGIN MARIA Speisekarte Abschrift von 1968, Sammlung M. KaiserZu DDR-Zeiten sorgte die MITROPA-Gesellschaft für die einheitliche Bewirtung an Bord, in den kleinen Bordküchen mit ihren Kohleherden ein sicherlich nicht einfaches Unterfangen. Mit der Übernahme der Weißen Flotte und der Modernisierung der Raddampfer zog auch in den Bordküchen die „neue Zeit“ ein.

Heute kann das Catering der Tochtergesellschaft ELBEZEIT auf modernste Küchenausstattung nebst Kühlräumen zurück greifen – unterstützt von einer leistungsfähigen Landküche, wo alle Leistungen entsprechend vorkonfektioniert werden können.

In diesem Sinne – einen guten Appetit!

HESAdventskalender – 16.12.2019

Wussten Sie schon…

dass es am Schloss Pillnitz mal eine schwimmende Schiffsgaststätte gab?
1974 EINHEIT als Restaurant in Pillnitz - SJHEs handelte sich dabei um den ehemaligen PD EINHEIT, welcher bereits 1873 als GERMANIA in Fahrt ging. Bei der Generalüberholung im Winter 1973/74 stelle die DSRK (vergleichbar mit dem TÜV für Schiffe) fest, dass der Kessel unbrauchbar geworden war. Zum Ersatz bestand keine Möglichkeit und so entschloss man sich, das Schiff nach 100jähriger Fahrzeit außer Dienst zu stellen.
1966um PD EINHEIT bw nach Abfahrt von der Station Wachwitz - Foto J.HirschDie VE Gaststätten- und Handelsorganisation HO Dresden erwarb den Dampfer zusammen mit zwei Anlegebrücken und stellte die EINHEIT am Pillnitzer Schloss auf, da es dort zu der Zeit keine weitere Gaststätte gab. Von 1974-75 lag der Dampfer als schwimmendes HO-Restaurant GONDELHAFEN mit 235 Sitzplätzen nun dort. Auf dem Vorschiff wurde eine größere Küche installiert – immerhin waren täglich rund 400 Essenportionen zuzubereiten.
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Leider hatte danach keiner mehr Verwendung für den GONDELHAFEN. Das Schiff wurde im Alberhafen abgestellt, verfiel zusehends und wurde letztendlich 1983 in Aken verschrottet.
20170512072705_00010 (2)198x GONDELHAFEN abgestellt im Alberthafen - C.Wolf73-NRU

HESAdventskalender – Rätsel Nr. 3

Wussten Sie schon…

und natürlich werden Sie auch heute wieder Bescheid wissen und
können uns sagen,
wo ein ehemaliger Dresdner Raddampfer als Schifffahrts- und Heimatmuseum dient und welchen Namen er trägt?
Rätsel 3Kleiner Tipp – das Schiff steht nicht am Elbestrand….

Ihre bestimmt richtigen Antworten senden Sie bitte bis Freitag,
den 20.12.2019-23:59 Uhr,
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HESAdventskalender – 14.12.2019 Auflösung Rätsel zwei

Wussten Sie schon…
$(KGrHqNHJE!E88YlHisPBPVncz19Ig~~60_12und natürlich wussten viele die Lösung auf unsere Adventsfrage vom 08.12. – „Wieviele Luxusmotorschiffe gab es bei der Weißen Flotte Dresden?“
Die richtige Zahl war 4!

Gewonnen hat heute Herr Stephan Zimmermann aus Riesa.
Herzlichen Glückwunsch!!!

Für alle anderen gilt – morgen gibt es eine neue Chance!

Die vier dieselelektrischen Seitenradmotorschiffe wurden in der Schiffswerft in Roßlau (vormals Gebr. Sachsenberg) gebaut.
1962-05-15 stapellauf_des1.d.m.s.ernstthaelmann_001_1MS ERNST THÄLMANN  –  1962
MS KARL MARX  –  1963
MS FRIEDRICH ENGELS  –  1963
MS WILHELM PIECK  –  1964

Technisch fortschrittlich (heute würde man sagen ein Hybridantrieb) und von der Ausstattung sehr modern waren die „Luxer“ bei den Fahrgästen sehr beliebt. Mit einer Zuladung von max. 1200 Personen waren sie im täglichen Liniendienst genauso anzutreffen wie auf den Sonderfahrten in die benachbarte CSSR
oder für Abendfahrten.

1986um ERNST THÄLMANN in CZ - NRU486Mit der Übernahme der Weißen Flotte und Gründung der Sächsischen Dampfschiffahrt kam dann auch das Aus für die Schiffe. Die noch zuletzt im Fahrtdienst stehende GRÄFIN COSEL und AUGUST DER STARKE wurden abgestellt. Man versuchte vergeblich einen Käufer zu finden. Später entschied man sich, nachdem durch Vandalismus sämtliche Scheiben eingeworfen waren,
die Schiffe zu verschrotten.

Abbruch August d. Starke Bild2 03.01.1998 Den anderen beiden Einheiten blieb dieses Schicksal erspart – sie fungieren heute im Elbhafen Neustadt als CVJM-Jugendschiff und als schwimmendes Hotel.
2014-09-13_06 MS J. FR. BÖTTGER am Neustädter Hafen - Foto ABilz

 

 

HESAdventskalender – 13.12.2019

Wussten Sie schon…
das man im 2. Weltkrieg auch 5 Raddampfer der Sächsischen Flotte für Evakuierungsfahrten nach Hamburg schickte?
1944um MEISSEN tw in Tetschen - Foto verm Heller in NRUAm 28.Juli 1943 kam der PD MEISSEN abends von Aussig zurück und bunkerte 300 Zentner Kohle. Am nächsten Morgen früh 5 Uhr startete der MEISSEN in Dresden und fuhr bis Magdeburg. Dort nahm man nochmals Kohle und bekam schwarze Farbe, um das Schiff zu tarnen. Am 2. Tag wurde von Magdeburg nach Artlenburg gefahren und dort das Schiff getarnt, da im Raum Hamburg/Lauenburg wieder Fliegerangriffe stattfanden. Am 3. Tag ging es von Artlenburg nach Hamburg/St. Pauli Landungsbrücken.

Dort übernahm man 350 Verletzte nach der Bombardierung der Stadt Hamburg. Sie wurden im Salon hinten unten und im hinteren Deck mit Decken untergebracht. Das Hinterschiff verhingen die Schiffer mit Planen gegen den Wind und die Fahrt ging zurück nach Lauenburg, um Proviant aufzunehmen. In Hohenwarthe wurden die Verletzten an das Rote Kreuz übergeben. Leer fuhr man weiter nach Buckau, um dort erneut Kohle zu nehmen.

Mit einem leeren Kahn im Schlepp ging es dann weiter stromauf nach Dessau-Wallwitzhafen und von dort aus nach Dresden. Mitte August war das Schiff wieder da. Später verbesserte man nochmals den Tarnanstrich (nach Marineart).
1943 PD BLASEWITZ tw bei Laubegast - Quelle SLUB-DF_hauptkatalog_0212923_021Diese Evakuierungsfahrt unternahm der PD MEISSEN zusammen mit den PD PILLNITZ, STADT WEHLEN, LOSCHWITZ und BLASEWITZ.

Folgende Personen gehörten 1943 zur Mannschaft:

Kapitän:  Hugo Strohbach                  (Königstein)
1. Steuermann: Alfred Kunze             (Söbrigen)
2. Steuermann: Kurt Ebermann         (Papstdorf)
1. Bootsmann: Erich Lüttig                (Laubegast)
2. Bootsmann: Hans Schillbach        (Zschieren)
3. Bootsmann: Helmut Hering           (Heidenau)
Schiffsjunge: Gerd Füssel                (Schmilka)
Maschinist: Paul Wagner                  (Krippen)
1. Heizer: Hanke                                (Krippen)
2. Heizer: Kurt Schiebau                   (Gohrisch)

 

HESAdventskalender – 12.12.2019

Wussten Sie schon…
GB Newa Bordstempeldas man von 1976 bis 1980 auf der Elbe auch Gleitboot fahren konnte?
1977-09 MOSKWA Terrassenufer - Foto CWolf#24Die beiden russischen Gleitboote NEWA und MOSKWA wurden 1975 bzw. 1976 in Dienst gestellt. Da man beide nicht im regulären Liniendienst einsetzen konnte wurde eine sog. Schnellverbindung von Dresden nach Bad Schandau ins Leben gerufen. So ging es in 90-minütiger Fahrt durch die Sächsische Schweiz. Die Linie wurde im Fahrplan gesondert ausgewiesen und es wurde um vorherige Reservierung gebeten. Aber auch nach Meißen waren beide Boote in Fahrt.

GB Newa bw oberhalb von Kurort Rathen
Anfang der 80iger Jahre war es aber bereits schon wieder vorbei. Die mangelnde Platzkapazität, der Lärm und der verursachte Wellenschlag der Boote sowie der hohe Treibstoffverbrauch bedeuteten das Aus. Das GB NEWA wurde zur Talsperre Kriebstein abgegeben, kam dort allerdings auch nicht so recht zum Einsatz. Nach der Wende als schwimmendes Casino und Sex-Shop genutzt wurde es in den 90igern zum privaten Wohnschiff bei Hannover umgebaut.
Untitled 12Das GB MOSKWA wurde ans Wasserstraßen- und Schiffahrtsamt nach Magdeburg verkauft und dort zum Arbeits- und Peilschiff DOMFELSEN umgebaut.

Übrigens wurde auch auf tschechischer Seite bei der CSPLO Decin ein Gleitboot namens JISKRA in Betrieb genommen, welches unter anderem zu Sonderfahrten bis nach Dresden gelangte.
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HESAdventsrätsel Nummer 2

Zweiter Adventssonntag und damit zweites HES-Adventsrätsel…
copy-cropped-engels.jpgViele Dresdner erinnern sich noch gern an die schaufelradbetriebenen Motorschiffe aus DDR-Zeiten – im Volksmund liebevoll „Luxer“ genannt, nicht nur wegen der gehobenen Ausstattung und den großen Salons sondern auch weil man zur Fahrt einen Zuschlag auf den gewöhnlichen Fahrpreis bezahlen musste.
Unbenannt 2Zum Einsatz kamen die Schiffe nicht nur im Liniendienst sondern waren auch bei zahlreichen Sonderfahrten, ob mit der Brigade oder in die benachbarte CSSR, eingesetzt.

Doch die heutige Frage, die Sie uns bestimmt beantworten können, lautet:

Wieviel Stück dieser Schiffe verkehrten bei der Weißen Flotte Dresden?
Waren es zwei, vier oder sogar sechs?

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